Donnerstag, 25. August 2011

Tagebuch einer Studentin auf neuen (Ab)Wegen

25. 8.
   9:10 Uhr
Auf dem Weg nach Iga-Ueno gerade durch Ôtsu durchgefahren und denk mir noch 'Das liegt doch am Biwako?', als ich ihn auch schon sehe! Der ist echt gross, irgendwann werd ich da auch mal Halt machen...
   12:30 Uhr
Nach etwas Rumgeirre (das wird wohl wieder Standard - wenn hier aber auch alles so schlecht ausgeschildert ist) hab ich den Ueno Kôen gefunden, wo die fuer mich wichtigsten Sehenswuerdigkeiten versammelt sind. Auf dem Huegel in der Mitte des Parks gibt es ein kleines Schloss. Ich wurde hier zum Samurai! XD
Innen kann man viele Gebrauchsgegenstaende begutachten, auch Instrumente sind ausgestellt. Vom dritten Stock aus hat man eine schoene Aussicht auf die Umgebung. Die ganze Zeit ueber bekommt man ueber Lautsprecher Informationen ueber das Schloss, die Stadt und Bashô, der in Iga-Ueno geboren wurde.
Jetzt mache ich mich aber auf die Suche nach dem Ninjahaus... Spuren habe ich schon gefunden!
Ninjabild an einer Bruecke, Ninjawegweiser am Boden, Ninja-Toilettenschildchen
    15:10 Uhr
Uwa, Ninja sind echt cool! In dem Haus sind ueberall geheime Tueren, hinter denen man sich verstecken oder durch die man fluechten kann. Auch geheime Waffenkammern im Boden gibt es. Am Besten ist jedoch die Ninja-Show! Man bekommt hier verschiedene Kampftechniken und Waffen praesentiert. Zum Beispiel ist das Schwert von Ninja nicht leicht gekruemmt wie normale Katana, sondern hat eine Spitze aehnlich wie Ritterschwerter in Europa.
Damit koennen sie es am Boden besser abstuetzen und so einen Tritt zum Waendehochklettern schaffen. Mit einem langen Band zieht man es danach hoch. Schwerter und Blasrohre tarnten Ninja zum Beispiel als Floete. Und am spannendsten ist die Technik, einen Gegner bloss mit Hilfe eines Seils zu koepfen!
Gut, dass man Ninja heutzutage nicht mehr auf der Strasse begegnet... Oder kann das doch passieren? In Iga-Ueno bestimmt! ^^
   17:10 Uhr
Zurueck in Kyôto, wo ich wohl gerade den grossen Regenschauer verpasst habe - lucky! Ich kauf wohl trotzdem vorsichtshalber einen Regenschirm... Aber jetzt gibts erstmal Omurice mit Auberginen.
Heute Abend muss ich noch nach einer Jugendherberge in Kochi suchen. Dann kann es morgen nach Shikoku gehen!

じゃ、またね!

Mittwoch, 24. August 2011

Tagebuch einer Studentin auf neuen (Ab)Wegen

   Da ich die naechsten fuenf Wochen in Japan verbringen werde, habe ich beschlossen, eine Art Tagebuch daraus zu machen. Einige Tage werde ich zusammenfassen, da ich viel herumreisen moechte (dabei geht trotz der guten Zugverbindungen in Japan viel Zeit drauf). Wer will, darf sich live in meinen Gedanken fuehlen! XD

   23./24. 8.
 10:45 Uhr
Es kann nur besser werden! Mit 2 Stunden Verspaetung (tjaja, deutsche Puenktlichkeit! ~.^) erst um kurz vor 16 Uhr losgeflogen... Diesmal hatte ich aber meinen Einreiseschein richtig ausgefuellt (aus Fehlern lernt man), weswegen es in Tokyo am Flughafen nicht allzu lange dauerte. Was mir aufgefallen ist: Narita ist zum Ankommen waermer als Osaka, wo alles recht steril gewirkt hat. Dafuer ist allerdings das JR Ticket Center schwerer zu finden. Und: Die Klimaanlagen sind meines Erachtens tatsaechlich nicht so kuehl eingestellt!

   16:30  Uhr
Nach langer Zugfahrt und etwas Rumgeirre in Kyoto, habe ich tatsaechlich meine Jugendherberge gefunden! Das K's House ist sehr sauber, man hat einen eigenen Schuhspind und kann das Gepaeck im Schrank unterm Bett einsperren. Wenn man den Weg einmal kennt, ists auch nicht weit weg vom Bahnhof.
Zum Mittag-/Abendessen habe ich tatsaechlich ein gutes Tonkatsu-Haus, in dem ich vor zwei Jahren schonmal war, wiedergefunden!

   18:30 Uhr
Hab nach dem Essen noch たわわちゃん besucht (Kyoto Tower). Durch die kostenlosen Fernglaeser auf der Aussichtsplattform kann man zum Beispiel bis zum Goldenen Tempel schauen oder die Leute am Kiyomizudera beobachten!
Die Sicht ist echt gut, allerdings fuer den hohen Preis nicht so spektakulaer...
Im Bahnhofsgebaeude spiegelt sich die Kreuzung! ^^
Morgen gehts frueh raus, ich hab nen straffen Zeitplan! XD

じゃ、またね!

Freitag, 12. August 2011

hikaRi goes Hauptstadt!

   Gemeint ist natuerlich Berlin. Wo ich peinlicherweise in meinem ganzen bisherigen Leben noch nicht wirklich war... Aber eine Einladung von Stadtkundigen nimmt man doch gern wahr! Da sieht man naemlich auch mal die versteckten Ecken...

Natuerlich ging es zunaechst einmal an die Geschichte Berlins - ab ins DDR-Museum! Welches ich waermstens empfehlen kann, weil man alles anfassen, rausziehen, ausprobieren darf.





Ich finde die Polsterung von Trabis uebrigens sehr bequem.... Nur das Lenkrad liegt schlecht in der Hand! ^^





Standards mussten natuerlich auch sein, wobei ich ja die Touristen an solchen Orten nicht auf meinen Bildern haben mag XD

   Wusstest ihr, dass man in Berlin an nur einem Tag die ganze Welt bereisen kann? ^^ In den Gaerten der Welt, wahrscheinlich meinem liebsten Platz in der Hauptstadt, ist das wirklich moeglich!

 Persischer Garten

Italienischer Renaissance-Garten




 Kurzer Abstecher nach China und Japan...


... und in den balinesischen Dschungel!


   Was ich auch empfehlen kann, ist die Biosphaere in Potsdam (besonders mit Kindern). Hier findet man einen echten Tropenwald mit vielen Sachen zum Anfassen - man kann einen Geysir zum Explodieren bringen - und vielen Erklaerungen zum Umweltsystem. Auch das Schmetterlingshaus ist wirklich schoen!

   Natuerlich werde ich hier meine Geheimtipps nicht alle offen legen... sonst waeren sie ja nicht mehr geheim! XD Also fahrt einfach selbst los, Berlin ist nicht weit weg (egal von wo aus in Deutschland), und geht selbst auf Entdeckungstour!

じゃ、またね!

Mittwoch, 13. Juli 2011

Concert Hopping - X JAPAN

   Diesen Bericht objektiv zu verfassen, faellt mir verdammt schwer. Ich moechte nicht den Ablauf kommentieren, dafuer sind X JAPAN schon zu routiniert. Dass sie locker Hallen mit 10.000 Menschen einheizen koennen, haben sie zu Genuege unter Beweis gestellt.
Auf ein Konzert von X JAPAN haben viele Fans in Deutschland bis zu 14 Jahre gewartet, bei mir waren es 5 (tut mit leid, ich bin noch nicht so alt...). Nach der Trennung 1997 und hides Tod im Mai des folgenden Jahres rueckte ein solches Erlebnis in ungreifbare Ferne. Auch bei der Wiedervereinigung 2007/2008 haette wohl niemand gedacht, dass die Band so bald in Deutschland auftreten werde, Konzerte in Paris wurden mehrmals verschoben. Deswegen herrschte wohl bei den meisten Besuchern der Columbiahalle Berlin am 4. Juli der Gedanke vor: "Ich glaubs erst, wenn die auf der Buehne stehen!"
Schon vor der Halle spuerte man die vielen Emotionen, die die Fans aus allen moeglichen Laendern - erstaunlich viele sind aus Japan hergepilgert - mitbrachten.

   Die Columbiahalle hat meinem Empfinden nach eine sehr gute Ausrichtung, auf Klang und Publikumswuensche bezogen. Von der Tribuene aus kann man die Buehne sehr gut ueberblicken, und mit einem moderaten (ergo nicht-aggressiven, erwachseneren) Publikum wie bei X muss es auch direkt vor der Buehne trotz circa 3500 Fans keine Platzprobleme gegeben haben.


   Sofort mit Erscheinen auf der Buehne war die Stimmung auf einem Hochpunkt.Yoshiki, Toshi, Pata, Heath und Sugizo wurden von den Fans mit gebuehrendem Applaus empfangen. Durch die Liedauswahl wurde die Atmosphaere nur noch explosiver, konnte sich jedoch beim Encore auch wieder gut entladen. Die Kommunikation der Band mit dem Publikum lief durch die guten Englischkenntnisse des Bandleaders sehr gut ab, zwischendrin wurde sogar gescherzt (Yoshiki ging unter anderem auf ein Plakat ein, auf dem sich jemand fuer seinen Geburtstag bedankte - es erklang Happy Birthday auf dem Piano). Die Lichteffekte haben die Lieder gut untermalt, teilweise war die Show wirklich beeindruckend. Richtig bewegend war die Reaktion des Publikums auf das Lied Endless Rain, wo der Refrain gar nicht mehr enden wollte. Dafuer, dass man so lange auf diesen Abend gewartet hat, war er etwas schnell vorbei, aber es hat sich definitiv gelohnt. Am Ende des Konzerts galt wohl wirklich fuer jeden Besucher der Columbiahalle: "WE ARE X!" 

Setlist: 1. Jade
             2. Rusty Nail
             3. Silent Jealousy
             4. Drain
             5. Geigensolo von Sugizo, spaeter unterstuetzt von Yoshiki
             6. Kurenai
             7. Born to be free
             8. Pianosolo von Yoshiki
             9. IV
            10. Die Hymne von X JAPAN schlechthin - X 


Zugabe: 11. Forever Love
               12. Endless Rain
               13. Art of Life

X JAPAN、本当にありがとう!

じゃ、またね!

Dienstag, 12. Juli 2011

Die Legende von Orihime und Hikoboshi

   Tanabata heisst das japanische Sternenfest, das am siebten Tag des siebten Monats gefeiert wird. Man sagt, dass sich die Liebenden Orihime (Vega) und Hikoboshi (Altair) nur in dieser Nacht treffen koennen, den Rest des Jahres sind sie durch die Milchstrasse getrennt. Hier die Geschichte (verkuerzt), wie sie in meinem Maerchenbuch steht - es gibt unendlich viele Varianten.

(Die juengste Tochter eines Edelmannes wurde mit einer Schlange verheiratet, die drohte, die Familie zu toeten. Die Schlange entpuppte sich als ein schoener Mann.)
Eines Tages sprach der Gatte zu ihr: "Ich bin in Wirklichkeit der Drachenkoenig des Meeres, aber von Zeit zu Zeit pflege ich zum Himmel emporzusteigen zur Wohnung meines Vaters, des Himmelsherrschers.  Die Zeit ist nun gekommen, wo ich wieder zum Himmel emporsteigen muss. Morgen oder uebermorgen werde ich dich verlassen muessen. Wenn ich bis zum siebenten Tag nicht zurueckgekehrt sein werde, so beunruhige dich nicht, sondern warte zweimal sieben Tage auf meine Rueckkehr. Bin ich dann immer noch nicht zurueckgekehrt, so musst du geduldig dreimal sieben Tage warten. Wenn ich dann aber auch noch nicht zurueckgekehrt bin, so weiss ich nicht, wann und ob ich ueberhaupt zurueckkehren werde." Als die Gattin ihn nun fragte: "Wenn dies der Fall ist, was soll ich dann tun?", antwortete er ihr: "In der westlichen Haupstadt lebt eine Frau, die besitzt ein Ding, das Ichiya no hisago heisst, den Kuerbis, aus dem in einer Nacht eine Pflanze bis in den Himmel hinein waechst. Kaufe einen Kern, pflanze ihn ein und steige an der Ranke zum Himmel empor. Wenn du dort angekommen bist und den Weg nicht weisst, so frage nach Hikoboshis Wohnplatz, denn der Weg zu mir ist schwer zu finden." Dann wandte er sich noch einmal an die Gattin, zeigte auf die Reiskiste, in der die Schlangenhaut verschlossen war, und sagte: "Pass gut auf, diese Kiste darfst du unter keiner Bedingung oeffnen, wird sie geoeffnet, so kann ich nicht wieder zu dir zurueckkehren!" Damit stieg er zum Himmel empor.
(Es kommt, wie es kommen muss - die Kiste wird geoeffnet, Hikoboshi kehrt nicht zurueck und Orihime muss an der Kuerbispflanze in den Himmel steigen.)
Als sie nun im Himmel angelangt und eine Strecke weit gewandert war, begegnete ihr ein schoen anzusehender Mann in schneeweissem Kleide. Den fragte sie: "Kannst du mir sagen, wo Hikoboshis Wohnung ist?" Er antwortete ihr aber: "Ich kann es dir nicht sagen, frage den, der nach mir kommt." Bevor sie weiterging, fragte sie ihn noch: "Wer bist du?", und er antwortete ihr: "Ich bin der Abendstern." Dann traf sie einen, der zog einen Besen hinter sich her. Den fragte sie gleichfalls, und er antwortete: "Ich weiss es nicht, frage den, der nach mir kommt, ich bin der Komet." Dann traf sie eine Gruppe von mehreren Personen. Die antworteten auf ihre Frage: "Wir koennen es dir nicht sagen, wir sind die Plejaden." Schliesslich war sie ganz niedergeschlagen und setzte ohne Hoffnung, den Gesuchten finden zu koennen, ihren Weg fort. Da begegnete ihr einer, der wurde in einer mit Edelsteinen besetzten Saenfte getragen, und sie legte auch ihm ihre Frage vor. Er antwortete: "Gehe in diese Richtung weiter, bis du zu einem aus Juwelen erbauten Haus kommst, das auf einem mit Smaragden statt mit Kieseln bestreuten Platz steht. Dort frage nach Hikoboshi." Das war Myôken, der Polarstern. Nach langer Wanderung kam sie zu dem Platz, und als sie dort nach Hikoboshi fragte, kam dieser mit freudig strahlendem Gesicht aus dem Hause, um sie zu begruessen.
(Der Vater von Hikoboshi steht dem Glueck der Liebenden jedoch im Weg. Erst als Orihime schwierige Aufgaben meistert, verschont er ihr Leben.)
Da sagte er: "Nun, meinetwegen darfst du hierbleiben, aber so wie bisher koennt ihr nicht zusammenleben. Nur einmal im Monat will ich euch erlauben, euch zu treffen!" In ihrer Freude hatte ihn die Frau nicht ganz richtig verstanden, und als sie ausrief: "Ach, ich bin ja zufrieden damit, ihn nur einmal im Jahre zu sehen!" sagte der Daemon: "So soll es sein - also nur einmal im Jahr!" Nahm eine Wassermelone und warf sie zu Boden, dass sie zerbarst. Aus ihr floss der Himmelsstrom hervor, der die beiden Liebenden trennt und den sie nur einmal im Jahre ueberschreiten duerfen. Die Liebenden wurden zu den Sternbildern Orihime und Hikoboshi, und der siebente Tag im siebenten Monat jedes Jahres ist es, an dem sie sich treffen.

   Traditionell schmueckt man zu Tanabata Bambus mit Papierschmuck, schreibt seine Wuensche auf Zettel und haengt sie in den Bambus. Es heisst, bei gutem Wetter erfuellen sich die Wuensche, denn Orihime und Hikoboshi treffen sich nur, wenn es nicht regnet. In Deutschland kann das dann (wenn auch noch etwas unausgereift) so aussehen:

Ich wuensche alle meinen Freunden, mit denen ich Tanabata verbracht habe, dass ihre Wuensche in Erfuellung gehen. Hoffentlich haben sich Orihime und Hikoboshi dieses Jahr treffen koennen! ^^

じゃ、またね!

Donnerstag, 16. Juni 2011

Let me take you by the hand... (2)

   ... and lead you through the streets of London!
Wenn auch spaet (lieben Gruss an meine Klausuren!) gehts endlich mal weiter mit der 'Stadtfuehrung'! Und was man da so alles entdeckt:

Landestypisches...

... Landestypisches aus einer anderen Perspektive (ja, das ist an der Tower Bridge, deren Blau und Rot so wunderschoen leuchtet, hach. Haetts nicht so geregnet an dem Tag, waers echt cool gewesen! Wobei der Regen ja eigentlich auch Atmosphaere geschaffen hat)...

... und durchaus Skurriles!
Wobei mir diese Waechter auf dem Wehrgang des Towers schon gefallen haben, weil sie zeigen, wie sich die Soldaten damals gegen Feinde gewehrt haben. Was mir am Tower am meisten gefaellt, sind die vielen kleinen Geschichten und Legenden. So heisst es zum Beispiel, dass die Monarchie in Grossbritannien so lange haelt, wie die Kraehen im Tower wohnen. Bis jetzt haben die schwarzen Voegel noch keine Anstalten gemacht, umzuziehen...

So hausen uebrigens Koenige:

 Durchaus nicht uebel, aber auf die Dauer zog es im Tower bestimmt ordentlich... Da kann man sich ueber die Moderne mit ihren Klimaanlagen doch freuen!






Zuletzt gab es hier noch einen Abstecher zu den Kronjuwelen. Dafuer, dass man ungefaehr eine Stunde (wenn man Glueck hat) anstehen muss, lohnt es sich meiner Meinung nach nicht... Aber ich bin auch nicht besonders interessiert und Prunk und Protzerei! XD Die schlichtere Krone von Queen Mary hat mir da schon eher zugesagt.


   Wer in London preiswert Essen zum Selberkochen kaufen will, sollte unbedingt nach Chinatown fahren. Ich hatte es mir zwar groesser vorgestellt (letztendlich sind es nur zwei-drei Strassen, die durch rote Tore gekennzeichnet werden), aber die Supermaerkte sind gut sortiert und haben faire Preise! Und wer ausgiebig Shoppen gehen will, darf bloss nicht an Camden Town vorbei gehen! Und das Handeln nicht vergessen...

   Unser Stadtrundgang durch London endete mit English Breakfast am Flughafen (seltsamerweise steh ich auf Bohnen und Wuerstchen zum Fruehstueck) und vielen Eindruecken. Persoenlich muss ich nicht noch einmal nach London, meinen Geschmack hat die Stadt nicht getroffen. Sie bietet viele Sehenswuerdigkeiten, aber auf eine seltsame Art ist sie mir zu hektisch... Wer aber Kultur pur haben will, dem lege ich eine Reise ans Herz!

じゃ、またね!

Samstag, 11. Juni 2011

Let me take you by the hand... (1)

 ... and lead you through the streets of London!

   First things first: Dank des ePassports ist die Einreise in London verdammt bequem und ich verstehe endlich den Sinn dieses Passes... Auschecken hat ungefaehr 2 Minuten gedauert! ^^

   Da wir allerdings recht viel Zeit beim Kauf der Oyster Card verbracht haben, ging es am ersten Tag 'nur' noch zum Hyde Park. Ja, einmal komplett durch den Hyde Park und Kensington Gardens! War aber gar nicht so~ weit, wenn man gut zu Fuss ist.

 Time flies - am Princess Diana Memorial Playground ^^


 Hab noch nie zuvor so~ viele Eichhoernchen gesehen... Kann mir gut vorstellen, dass die hier ne Plage sind >.< 











Schoener Sonnenuntergang... auch wenn es danach anfing, zu regnen XD Aber der Regen in England kommt mir irgendwie nicht sehr nass vor... Hab schon schlimmeres erlebt!

 Am zweiten Tag war eigentlich nur London Eye und Madame Tussauds geplant - eigentlich! Wir hatten online Combined Tickets gekauft, also gings nach dem Fruehstueck erstmal zum Eye.


Von oben hatte man einen echt schoenen Ausblick, auch weil wir mit dem Wetter wohl Glueck hatten ^^

Weiter ging es zur National Galllery, um ein paar Gemaelde anzuschauen (unter anderem von Duerer, Vermeer, Rembrandt, da Vinci, und Turner). Bestimmt interessant fuer Kunstinteressierte...


   Wer kann schon in London Big Ben auslassen? Leider ist genau davor momentan eine Baustelle... Weswegen wir nicht so einfach auf die andere Seite kamen.







Nun ging es endlich auf direktem Weg zu Madame Tussauds. Dank der Tickets mussten wir nicht lange warten und kamen schnell an die Wachsfigurenstars heran, wie diesen hier:
  Oder den, um mal die Vampir-liebhaber da draussen anzusprechen:


 


Und - yes, we can! Werden uns diese Menschen vielleicht doch eines Tages zum Frieden fuehren? o.o







Zum Abschluss des Tages gab es noch einen Abstecher in die Baker Street... aber das ist eine andere Geschichte! XD

   Wir sind in den zwei Tagen verdammt viel gelaufen... aber Sightseeing macht echt Spass! Und London hat sehr viel in der Hinsicht zu bieten. Allerdings ist es dadurch auch etwas hektisch... Wie gesagt, Time flies!

じゃ、またね!